Visionssuche

Die Visionssuche

Eine Visionssuche ist neben der Schwitzhütte die schnellste mir bekannte Art sich mit der Quelle / dem Ursprung, aus dem wir alle kommen, wieder zu verbinden. Aus der Natur kommen wir und noch immer sind wir Teil der Natur. Leider sind wir uns dessen meistens nicht bewußt. In einer Visionssuche lernst du diese selbst hergestellte Begrenztheit wieder zu lösen und deine Grenzen zu erweitern. Du lernst Kontakt mit dir selbst und der dich umgebenden Natur aufzunehmen und zuzulassen.

Nach einer ausführlichen Vorbereitung, wirst du für ein bis vier Nächte und den dazwischenliegenden Tagen an einen stillen Ort in der Natur gebracht. Die Zeit dort verbringst du ohne Essen und Trinken im Gebet. Gut geschützt bist durch den dich umgebenden Altar.

Oft haben Menschen, die auf eine Visionssuche gehen, bestimmte Fragen auf die sie eine Antwort suchen oder es gibt Themen in ihrem Leben, über die sie Klarheit bekommen wollen. Manche sind auch einfach auf der Suche nach sich selbst, suchen inneren Frieden oder möchten mehr über sich selbst und ihre Grenzen erfahren. Auf jeden Fall ist die Visionssuche ein intensiver Weg, sich selbst kennen zu lernen, mit den tiefen seiner Selbst und seiner waren Natur in Kontakt zu treten.

Die Art wie ich Menschen auf einer Visionssuche begleite / der Altar kommt von einer Lakota / Sioux Familie, den Chipps, Nachfahren des Medizinmannes Woptura und von Crazy Horse. Das Wort für Visionssuche bei den Lakota ist “Hemblecia“ und bedeutet soviel wie “für einen Traum weinen“ oder auch „um eine Vision flehen“.

Visionssuchecamp in Lokfeld / Deutschland
Visionssuchecamp in Bocsa / Ungarn